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ZEIT Forum Wissenschaft

Begrüßung durch Frauke Hamann, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Foto: Nadine ZilligesBegrüßung durch Frauke Hamann, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Foto: Nadine ZilligesProfessor Detlev Ganten, Foto: Nadine ZilligesRainer Merkel, Foto: Nadine ZilligesInga Osmers, Foto: Nadine ZilligesDie Podiumsrunde im Leibnizsaal der BBAW, Foto: Nadine ZilligesFragen aus dem Publikum, Foto: Nadine Zilliges
Begrüßung durch Frauke Hamann, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Foto: Nadine Zilliges
Begrüßung durch Frauke Hamann, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Foto: Nadine Zilliges
Professor Detlev Ganten, Foto: Nadine Zilliges
Rainer Merkel, Foto: Nadine Zilliges
Inga Osmers, Foto: Nadine Zilliges
Die Podiumsrunde im Leibnizsaal der BBAW, Foto: Nadine Zilliges
Fragen aus dem Publikum, Foto: Nadine Zilliges

Die ZEIT Foren Wissenschaft greifen seit 2001 bedeutende Themen aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Bildung auf, die große gesellschaftliche Relevanz haben und mit bundespolitischer Beteiligung auf dem Podium diskutiert werden.

Hirn aus dem Labor – die neuen Möglichkeiten der Organzucht

Hirn Darm und Nieren, Leber und Lunge - was tun, wenn lebenswichtige Organe nicht mehr richtig arbeiten oder versagen? Seit wenigen Jahren können Forscher kleine menschliche Organe aus Stammzellen züchten. Diese Organoide genannten Miniaturmodelle hat als einer der Pioniere der Stammzellforscher Jürgen Knoblich entwickelt. Mit seinen Kollegen in Wien hat er nun in einem Hirnorganoid einen tödlichen Krebs entstehen lassen. Damit kann die Wirkung neuer Medikamente getestet werden, um Patienten mit einem derartigen Hirntumor womöglich retten zu können. 

Auch Patienten auf der Warteliste für ein Spenderorgan, bei denen nur eine Transplantation das Leben retten kann, hoffen auf Ersatz durch Organoide. Gelänge es, aus ihnen transplantierbare Organe zu züchten, wären alle Probleme der Transplantationsmedizin beseitigt: Ihre Herstellung wäre ethisch unproblematisch, sie könnten nach Bedarf produziert werden und eine Abstoßung bliebe aus. Inzwischen wachsen nahezu alle menschlichen Organe als Organoide in den Laboren. Allerdings stehen die Organzüchter noch ziemlich am Anfang. Bisher sind es häufig einfache Gewebe, die gezüchtet werden. Kann man diese künftig mit Blutgefäßen oder Nervenfasern ausstatten und gibt es generelle Risiken im Umgang mit den artifiziellen Organen? Vor allem: In welchem Zeitrahmen werden sich die Forschungserkenntnisse für die Patienten hilfreich einsetzen lassen?

Auf dem Podium

  • Dr. Thomas Breidenbach, Geschäftsführender Arzt der Region Bayern bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation 
  • Dr. Jürgen Knoblich, Leitender Wissenschaftler und stellvertretender Direktor des Instituts für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien
  • Dr. Julia Ladewig, Entwicklungshirnpathologin an der Universität Heidelberg und Gruppenleiterin am Institut für Rekonstruktive Neurobiologie an der Universität Bonn

Gesprächsleitung

  • Ulrich Blumenthal, Redakteur "Forschung aktuell", Deutschlandfunk
  • Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT
  • 70 Jahre WHO - Wie gesund ist die Welt?
  • Das dritte Geschlecht - Nicht nur eine Frage des Rechts!
  • Expertise in der Krise
  • Sprache.Macht.Politik
  • Verteidigt die Aufklärung! Wissenschaft im postfaktischen Zeitalter
  • Mensch und Maschine - Die Macht der Algorithmen
  • Die Kunst des Verzichts
  • Irgendwohin - nirgendwohin - Exzellenzinitiative: Wohing geht die Reise?
  • Wunderpflanzen, Designerbabys: Die Neugeburt der Gentechnik – unerreicht präzise, unerreicht sicher?
  • In der Krise liegt die Kraft
  • BIG-DATA: Das Ende von Autonomie und Privatsphäre?

Daten und Informationen

Montag, 17. September 2018
19.00 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Zum Nachhören

Eine Zusammenfassung sendet der Deutschlandfunk. Der Termin hierfür wird noch bekannt gegeben. Auch auf Soundcloud steht die Diskussion zum Nachhören bereit. Frühere ZEIT Foren finden Sie im Archiv des Deutschlandfunks.

Veranstalter

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