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ZEIT Forum Wissenschaft

Begrüßung durch Frauke Hamann, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Foto: Phil DeraBegrüßung durch Frauke Hamann, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Foto: Phil DeraDr. Jürgen Knoblich, Foto: Phil DeraDr. Thomas Breidenbach, Foto: Phil DeraDr. Julia Ladewig, Foto: Phil DeraDie Podiumsrunde im Leibnizsaal der BBAW, Foto: Phil DeraFragen aus dem Publikum, Foto: Phil Dera
Begrüßung durch Frauke Hamann, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Foto: Phil Dera
Begrüßung durch Frauke Hamann, Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Foto: Phil Dera
Dr. Jürgen Knoblich, Foto: Phil Dera
Dr. Thomas Breidenbach, Foto: Phil Dera
Dr. Julia Ladewig, Foto: Phil Dera
Die Podiumsrunde im Leibnizsaal der BBAW, Foto: Phil Dera
Fragen aus dem Publikum, Foto: Phil Dera

Die ZEIT Foren Wissenschaft greifen seit 2001 bedeutende Themen aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Bildung auf, die große gesellschaftliche Relevanz haben und mit bundespolitischer Beteiligung auf dem Podium diskutiert werden.

Hirn aus dem Labor – die neuen Möglichkeiten der Organzucht

Hirn, Darm und Nieren, Leber und Lunge - was tun, wenn lebenswichtige Organe nicht mehr richtig arbeiten oder versagen? Seit wenigen Jahren können Forscher*innen kleine menschliche Organe aus Stammzellen züchten. Diese Organoide genannten Miniaturmodelle hat als einer der Pioniere der Stammzellforscher Jürgen Knoblich entwickelt. Mit seinen Kolleg*innen in Wien hat er nun in einem Hirnorganoid einen tödlichen Krebs entstehen lassen. Damit kann die Wirkung neuer Medikamente getestet werden, um Patient*innen mit einem derartigen Hirntumor womöglich retten zu können. 

Auch Patient*innen auf der Warteliste für ein Spenderorgan, bei denen nur eine Transplantation das Leben retten kann, hoffen auf Ersatz durch Organoide. Gelänge es, aus ihnen transplantierbare Organe zu züchten, wären alle Probleme der Transplantationsmedizin beseitigt: Ihre Herstellung wäre ethisch unproblematisch, sie könnten nach Bedarf produziert werden und eine Abstoßung bliebe aus. Inzwischen wachsen nahezu alle menschlichen Organe als Organoide in den Laboren. Allerdings stehen die Organzüchter noch ziemlich am Anfang. Bisher sind es häufig einfache Gewebe, die gezüchtet werden. Kann man diese künftig mit Blutgefäßen oder Nervenfasern ausstatten und gibt es generelle Risiken im Umgang mit den artifiziellen Organen? Vor allem: In welchem Zeitrahmen werden sich die Forschungserkenntnisse für die Patient*innen hilfreich einsetzen lassen?

Auf dem Podium

  • Dr. Thomas Breidenbach, Geschäftsführender Arzt der Region Bayern bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation  
  • Dr. Jürgen Knoblich, Leitender Wissenschaftler und stellvertretender Direktor des Instituts für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien
  • Dr. Julia Ladewig, Entwicklungsbiologin und Stammzellforscherin am Hector Institut für Translationale Hirnforschung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim

Gesprächsleitung

  • Ulrich Blumenthal, Redakteur "Forschung aktuell", Deutschlandfunk
  • Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT

Audio-Mitschnitt der Veranstaltung

Das Urheberrecht der Tonaufnahme liegt bei Deutschlandradio.

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Daten und Informationen

Montag, 17. September 2018
19.00 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Hier nachhören

Eine Zusammenfassung sendet der Deutschlandfunk am 28.09.2018 um 19:15 Uhr. Frühere ZEIT Foren finden Sie im Archiv des Deutschlandfunks (© Deutschlandfunk).

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