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22.10.2018

Erstrebenswerte Tugenden und Werte wie etwa Gerechtigkeit, Liebe und Mut und Mäßigung, aber auch Tapferkeit und Weisheit empfiehlt die Philosophie seit über 2000 Jahren. Sie können den Menschen leiten oder hemmen, Maßstab sein oder Provokation. Noch heute stehen wir vor der Frage, wie diese Werte begründet, gestärkt und umgesetzt werden können - vom Einzelnen und von der Gesellschaft.
Gerade Menschen, die sich für diese Tugenden einsetzen, ob im Bereich Bildung, Integration oder Gleichberechtigung, erfahren viel Widerstand und Häme bis hin zu Hass.

Was genau sind denn handlungsleitende Tugenden? Welche Regeln und Werte brauchen wir auf dem Weg dorthin? Der ‚erhobene Zeigefinger‘ hat einen schlechten Ruf, und der ‚ Gutmensch‘  ist ein Schimpfwort geworden. Gleichzeitig beklagen Lehrer*innen gewalttätige Schüler*innen, der Rechtspopulismus gewinnt an Zulauf und im WWW tobt die sogenannte ‚Hatespeech‘. Haben wir unseren Kompass verloren? Was sagt die Forschung über die aktuellen Entwicklungen unserer Gesellschaft und unseres Sozialverhaltens? Was fördert ein friedliches, verständnisvolles Miteinander? Mehr Wir! Aber wie?

Podiumsrunde

  • Prof. Dr. Barbara Krahé, Professorin für Sozialpsychologie an der Universität Potsdam und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • Prof. Kristina Musholt, Professorin für Kognitive Anthropologie am Institut für Philosophie der Universität Leipzig und Mitglied der Jungen Akademie
  • Prof. Wilhelm Schmid, Bestsellerautor und freier Philosoph

Datum: 13. November 2018, 19:00 Uhr
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin
Anmeldung: Online


Foto: Phil Dera

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