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27.08.2018

Hirn Darm und Nieren, Leber und Lunge - was tun, wenn lebenswichtige Organe nicht mehr richtig arbeiten oder versagen? Seit wenigen Jahren können Forscher kleine menschliche Organe aus Stammzellen züchten. Diese Organoide genannten Miniaturmodelle hat als einer der Pioniere der Stammzellforscher Jürgen Knoblich entwickelt. Patienten auf der Warteliste für ein Spenderorgan, bei denen nur eine Transplantation das Leben retten kann, hoffen auf Ersatz durch Organoide. Gelänge es, aus ihnen transplantierbare Organe zu züchten, wären alle Probleme der Transplantationsmedizin beseitigt. Allerdings stehen die Organzüchter noch ziemlich am Anfang. Bisher sind es häufig einfache Gewebe, die gezüchtet werden. Kann man diese künftig mit Blutgefäßen oder Nervenfasern ausstatten und gibt es generelle Risiken im Umgang mit den artifiziellen Organen? Wie schnell werden sich die Forschungserkenntnisse für die Patienten hilfreich anwenden lassen?

Podiumsrunde

  • Dr. Thomas Breidenbach, Geschäftsführender Arzt der Region Bayern bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation 
  • Dr. Jürgen Knoblich, Leitender Wissenschaftler und stellvertretender Direktor des Instituts für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien
  • Dr. Julia Ladewig, Entwicklungshirnpathologin an der Universität Heidelberg und Gruppenleiterin am Institut für Rekonstruktive Neurobiologie an der Universität Bonn

 

Datum: 17. September 2018, 19:00 Uhr
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin
Anmeldung: Online


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