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ZEIT Forum Wissenschaft

Der ausgebuchte Leibnizsaal der BBAW, Foto: Carolin WeinkopfMartin Grötschel, Präsident der BBAW, führt in das Thema ein, Foto: Carolin WeinkopfDie Podiumsrunde: Andreas Sentker, Olaf Kramer, Teresa Präauer, Wolfgang Klein und Ulrich Blumenthal (v. li.), Foto: Carolin WeinkopfFoto: Carolin WeinkopfDie Fragerunde wird von Frauke Hamann, ZEIT-Stiftung eröffnet, Foto: Carolin WeinkopfFoto: Carolin WeinkopfModerator Andreas Sentker und Teresa Präauer, Foto: Carolin Weinkopf
Der ausgebuchte Leibnizsaal der BBAW, Foto: Carolin Weinkopf
Martin Grötschel, Präsident der BBAW, führt in das Thema ein, Foto: Carolin Weinkopf
Die Podiumsrunde: Andreas Sentker, Olaf Kramer, Teresa Präauer, Wolfgang Klein und Ulrich Blumenthal (v. li.), Foto: Carolin Weinkopf
Foto: Carolin Weinkopf
Die Fragerunde wird von Frauke Hamann, ZEIT-Stiftung eröffnet, Foto: Carolin Weinkopf
Foto: Carolin Weinkopf
Moderator Andreas Sentker und Teresa Präauer, Foto: Carolin Weinkopf

Die ZEIT Foren Wissenschaft greifen seit 2001 bedeutende Themen aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Bildung auf, die große gesellschaftliche Relevanz haben und mit bundespolitischer Beteiligung auf dem Podium diskutiert werden.

Das aktuelle Thema: „Expertise in der Krise"

„Die Menschen sind der Experten müde, sie haben genug von ihnen.“ Das sagt – auf dem Höhepunkt der Debatte mit dutzenden Expertenwarnungen vor dem Brexit konfrontiert – der britische Justizminister, ein Brexit-Befürworter. Er sagt es öffentlich, im Fernsehen. Der amerikanische Präsident hält die Ergebnisse der Klimaforscher für falsch. Und auch viele ganz normale Bürger vertrauen im Zweifelsfall eher dem Freund als dem Fachmann.

Europakrise, Finanzkrise, Globalisierungskrise, Klimakrise – die Debatten darüber werden allenthalben kontrovers geführt. Untergräbt der Widerstreit der Expertenmeinungen das Vertrauen in die Expertise? Wissenschaftler sind niemals ganz unabhängig – sie wollen Reputation für ihre Leistung und sie brauchen Geld für ihre Arbeit. Macht sie das unglaubwürdig?

Wissenschaft lebt vom Wettbewerb. Die wachsende Konkurrenz hat Forscher dazu verführt, Erfolge zu verkünden, wo keine sind. Untergräbt das individuelle Fehlverhalten auch das Ansehen der wissenschaftlichen Methode? Die Forscher pflegen ihre eigene Sprache, anspruchsvoll, jargonhaft und oft unzugänglich. Erreichen sie deshalb die Menschen nicht? Steckt die Expertise in der Krise?

Auf dem Podium

unter anderem:

  • Dr. Elisabeth Hoffmann, Pressesprecherin, Technische Universität Braunschweig
  • Prof. Dr. Ortwin Renn, wissenschaftlicher Direktor, IASS Potsdam Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS), Potsdam

Gesprächsleitung

  • Ulrich Blumenthal, Redaktionsleiter "Forschung aktuell", Deutschlandfunk
  • Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT

Themen der ZEIT Foren

  • Sprache.Macht.Politik
  • Verteidigt die Aufklärung! Wissenschaft im postfaktischen Zeitalter
  • Mensch und Maschine - Die Macht der Algorithmen
  • Die Kunst des Verzichts
  • Irgendwohin - nirgendwohin - Exzellenzinitiative: Wohing geht die Reise?
  • Wunderpflanzen, Designerbabys: Die Neugeburt der Gentechnik – unerreicht präzise, unerreicht sicher?
  • In der Krise liegt die Kraft
  • BIG-DATA: Das Ende von Autonomie und Privatsphäre?

Daten und Informationen

Dienstag, 14. November 2017
19.00 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Anmeldung

Online

Zum Nachhören
Eine Zusammenfassung sendet der Deutschlandfunk am 29. September 2017 um 19.15 Uhr in der Sendung "Das Kulturgespräch" und auf Soundcloud steht die Diskussion zum Nachhören bereit. Frühere ZEIT Foren finden Sie im Archiv des Deutschlandfunks.

Veranstalter

Kooperationspartner

  • VERANSTALTUNGSFORUM
    HOLTZBRINCK PUBLISHING GROUP

     

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    10117 Berlin
    Geschäftsführer
    Andreas F. Wilkes

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