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Was hält unsere Gesellschaft zusammen?

Prof. Göring, ZEIT-Stiftung, Foto: Carolin WeinkopfImpulsgeber Prof. Sommer, Foto: Carolin WeinkopfPodiumsgäste Andreas Urs Sommer, Jutta Allmendinger, Kathrin Röggla, Catherine Newmark (li nach re), Foto: Carolin WeinkopfModeratorin Catherine Newmark, Foto: Carolin WeinkopfDie Podiumsrunde, Foto: Carolin WeinkopfKathrin Röggla und Catherine Newmark, Foto: Carolin WeinkopfProf. Sommer und Prof. Allmendinger im Gespräch, Foto: Carolin WeinkopfFragen aus dem Publikum, Foto: Carolin Weinkopf
Prof. Göring, ZEIT-Stiftung, Foto: Carolin Weinkopf
Impulsgeber Prof. Sommer, Foto: Carolin Weinkopf
Podiumsgäste Andreas Urs Sommer, Jutta Allmendinger, Kathrin Röggla, Catherine Newmark (li nach re), Foto: Carolin Weinkopf
Moderatorin Catherine Newmark, Foto: Carolin Weinkopf
Die Podiumsrunde, Foto: Carolin Weinkopf
Kathrin Röggla und Catherine Newmark, Foto: Carolin Weinkopf
Prof. Sommer und Prof. Allmendinger im Gespräch, Foto: Carolin Weinkopf
Fragen aus dem Publikum, Foto: Carolin Weinkopf

Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich auch in Deutschland immer weiter. Politische, wirtschaftliche und soziale Gegensätze prallen aufeinander und gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer modernen Gesellschaft. Dabei ist dieser Zusammenhalt für die Stabilität eines Gemeinwesens und auch der Demokratie von großer Bedeutung. Mit der Veranstaltungsreihe „Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ werden die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und das Veranstaltungsforum der Holtzbrinck Publishing Group diese Frage aufgreifen und in drei Podiumsrunden zu "Politik und Wirtschaft", "Bildung und Erziehung", "Ethik und Werte" das Thema diskutieren.

Thema "Vom Wert der Werte. Stabilisierung oder Polarisierung?" - 10. Oktober 2017

"Gerechtigkeit ist das, was die Menschen einander schulden, Wohltätigkeit ist das, was darüber hinausgeht." Auf diese Weise charakterisierte der Tübinger Philosoph Otfried Höffe vor vielen Jahren zwei wesentliche Werte. Während über die grundsätzliche Bedeutung von Werten leicht Einigkeit zu erzielen ist, kann dagegen die Frage über Wertehierarchien und ihre Bedeutung für eine Gesellschaft schnell zu erbittertem Streit führen. Lässt sich die Berufung auf Werte als Gradmesser für eine intakte oder im Gegenteil für eine gefährdete Gesellschaft sehen? Ist die Anrufung der Werte ein Indikator dafür, dass die Gesellschaft gefährdet ist und daher der Selbstvergewisserung bedarf? Ist also eine Gesellschaft gerade dann besonders stabil, wenn sie sich nicht immer wieder der Werte versichern muss? Oder ist der kontroverse Austausch über Werte der unübersehbare Beweis einer offenen Gesellschaft?

Podiumsgäste:
Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin
Kathrin Röggla, Autorin und Vizepräsidentin der Akademie der Künste Berlin
Prof. Dr. Andreas Urs Sommer, Institut für Philosophie der Universität Freiburg

Moderation: Dr. Catherine Newmark, Kulturjournalistin und Redakteurin des Philosophie Magazins

Thema "Digitalisierung der Bildung. Demokratisierung oder Ausgrenzung?" - 31. Mai 2017

Podiumsteilnehmerin Dr. Diana Knodel von App Camps, Foto: Peter HimselPodiumsteilnehmerin Hila Azadzoy von Kiron Open Higher Education, Foto: Peter HimselPodiumsteilnehmer Prof. Dr. Ralf Lankau von der Hochschule Offenburg, Foto: Peter HimselDr. Fabian Thunemann, ZEIT-Stiftung begrüßt die Gäste, Foto: Peter HimselImpulsrednerin Dr. Diana Knodel, Foto: Peter HimselDie Diskussion fand wieder im Radialsystem V in Berlin statt, Foto: Peter HimselDie Podiumsrunde Diana Knodel, Ralf Lankau, Hila Azadzoy und Uli Blumenthal (li nach re), Foto: Peter HimselFoto: Peter HimselFragen aus dem Publikum, Foto: Peter Himsel
Podiumsteilnehmerin Dr. Diana Knodel von App Camps, Foto: Peter Himsel
Podiumsteilnehmerin Hila Azadzoy von Kiron Open Higher Education, Foto: Peter Himsel
Podiumsteilnehmer Prof. Dr. Ralf Lankau von der Hochschule Offenburg, Foto: Peter Himsel
Dr. Fabian Thunemann, ZEIT-Stiftung begrüßt die Gäste, Foto: Peter Himsel
Impulsrednerin Dr. Diana Knodel, Foto: Peter Himsel
Die Diskussion fand wieder im Radialsystem V in Berlin statt, Foto: Peter Himsel
Die Podiumsrunde Diana Knodel, Ralf Lankau, Hila Azadzoy und Uli Blumenthal (li nach re), Foto: Peter Himsel
Foto: Peter Himsel
Fragen aus dem Publikum, Foto: Peter Himsel

Vor wenigen Wochen forderte der Schriftsteller und Übersetzer Mathias Énard eine Erotik des Wissens. In ihr sieht der diesjährige Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung ein geeignetes Mittel gegen die Abschottungstendenzen unserer Zeit. Ist Bildung tatsächlich der Schlüssel zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe? Werden wir eine Demokratisierung von Wissen erleben oder wird sich die Trennung in „Digital Natives“ und digitale Analphabeten verfestigen? Was können Bildung und Erziehung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten? Sorgt die Digitalisierung der Bildung für mehr soziale Gerechtigkeit oder vertieft sie die Bildungsungerechtigkeit unserer Gesellschaft?

Impulsgeberin für die sich anschließende Diskussionsrunde ist Dr. Diana Knodel, Co-Gründerin der Initiative App Camps aus Hamburg und Gastprofessorin an der Technischen Universität Berlin. Die Podiumsgäste sind:

  • Hila Azadzoy, Head Academics Kiron Open Higher Education, Berlin
  • Dr. Diana Knodel, Co-Gründerin der Initiative App Camp, Hamburg
  • Prof. Dr. Ralf Lankau, Fachbereich Medien, Hochschule Offenburg

Moderation: Ulrich Blumenthal, Redaktionsleiter "Forschung aktuell", Deutschlandfunk

Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen. Ermutigen oder entmündigen?" - 21. Februar 2017

Prof. Göring, Vorsitzender des Vorstandes der ZEIT-Stiftung begrüßt die Gäste, Foto: David AusserhoferDr. Fabian Thunemann, ZEIT-Stiftung führt in die Thematik der Reihe ein, Foto: David AusserhoferDie Diskussion fand im Radialsystem V in Berlin statt, Foto: David AusserhoferChristina Rau, Michael Göring, Fabian Thunemann, Andreas F. Wilkes (re nach li), Foto: David AusserhoferMichael Bohmeyer von der Initiative meingrundeinkommen.de beginnt seine Impulsrede, Foto: David AusserhoferDie Podiumsrunde Ursula Weidenfeld, Michael Bohmeyer, Kerstin Andreae und Michael Süß (li nach re), Foto: David AusserhoferAnschließend wurde weiter diskutiert, Foto: David AusserhoferFoto: David Ausserhofer
Prof. Göring, Vorsitzender des Vorstandes der ZEIT-Stiftung begrüßt die Gäste, Foto: David Ausserhofer
Dr. Fabian Thunemann, ZEIT-Stiftung führt in die Thematik der Reihe ein, Foto: David Ausserhofer
Die Diskussion fand im Radialsystem V in Berlin statt, Foto: David Ausserhofer
Christina Rau, Michael Göring, Fabian Thunemann, Andreas F. Wilkes (re nach li), Foto: David Ausserhofer
Michael Bohmeyer von der Initiative meingrundeinkommen.de beginnt seine Impulsrede, Foto: David Ausserhofer
Die Podiumsrunde Ursula Weidenfeld, Michael Bohmeyer, Kerstin Andreae und Michael Süß (li nach re), Foto: David Ausserhofer
Anschließend wurde weiter diskutiert, Foto: David Ausserhofer
Foto: David Ausserhofer

Der Impulsgeber für die sich anschließende Diskussionsrunde ist Michael Bohmeyer, der Gründer der Initiative meingrundeinkommen.de. Die Podiumsrunde setzt sich zusammen aus:

  • Kerstin Andreae, MdB, stv. Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen
  • Michael Bohmeyer, Gründer der Initiative meingrundeinkommen.de
  • Prof. Dr. Michael Süß, Präsident des Verwaltungsrates der OC Oerlikon Management AG

Moderation: Dr. Ursula Weidenfeld, freie Journalistin

Die Auftaktveranstaltung beschäftigt sich damit, was Politik und Wirtschaft für den gesellschaftlichen Zusammenhalt tun können. Ist das bedingungslose Grundeinkommen eine realisierbare Idee für mehr soziale Gerechtigkeit und werden wir in Deutschland daher womöglich bald neidvoll nach Finnland blicken. Oder muss das Einkommen weiterhin an Bedingungen geknüpft bleiben, damit die Einsatzbereitschaft des Einzelnen als Bedingung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt keinen Schaden nimmt.

Daten und Informationen

10. Oktober 2017
19.00 Uhr
RADIALSYSTEM V, Holzmarktstr. 33, Berlin

Thema
Vom Wert der Werte. Stabilisierung oder Polarisierung?

Eintritt frei - Anmeldung erforderlich
Anmeldung Online

Weitere Informationen
www.zeit-stiftung.de

 

 

Veranstalter

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