Mit den ZEIT Foren Wissenschaft möchte die Wochenzeitung DIE ZEIT gemeinsam mit der ZEIT-Stiftung, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und dem Deutschlandfunk wissenschaftliche Themen stärker ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit bringen und versteht sich gleichzeitig als führender Treffpunkt für den zukunftsorientierten wissenschaftlichen Diskurs in Deutschland.
Max-Planck-Forum: Seit Anfang 2003 führen die Max-Planck-Gesellschaft, Generalverwaltung München und das Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck das Max-Planck-Forum Berlin durch. Das Ziel ist, einzelne herausragende Max-Planck-Forschungsinstitute und Forscherpersönlichkeiten in der Hauptstadt vorzustellen und aktuelle Wissenschaftsthemen zu diskutieren. Hierzu gehörten bisher z.B. die Themen Klimaschutz, Organisierte Kriminalität, Hirnforschung und Immunologie. Das aktuelle Max-Planck-Forum Berlin am 21. Oktober 2009 widmet sich dem Thema "Wo sind die Grenzen des Regierens? Politische Strukturen nach der Föderalismusreform".
Die Distinguished W.E.B. Du Bois Lecture wurde gemeinsam von der Humboldt-Universität zu Berlin, der Amerikanischen Botschaft, der Harvard University und dem Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck ins Leben gerufen. Bisherige Redner waren u.a. die amerikanischen Botschafter Daniel Coats und William Timken, Karsten D. Voigt, Prof. Iris Marion Young, Prof. Richard Sennett sowie Prof. Tony Robert Judt. Im Mittelpunkt der hochrangigen Vortragsreihe zur Vertiefung des transatlantischen Dialogs stehen die Wirkungsweisen öffentlicher Kultur, die politische Rolle kultureller Differenzen und Wechselbeziehungen von Kulturen aus transatlantischer Sicht. Der Namensgeber W.E.B. Du Bois war 1895 erster afro-amerikanischer Promovend der Harvard University und erhielt 1958 die Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität. Gastredner im Jahr 2007 war E. L. Doctorow.
Nachbarn Deutschland-Schweiz: Impulse für die Zukunft: Konferenzen zu aktuellen Wissenschaftsthemen in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Botschaft, nature, Scientific American, Spektrum der Wissenschaft und den drei Berliner Universitäten. Die Themen lauteten u.a.: "Weichenstellung – Konzepte für eine nachhaltige Verkehrspolitik" und "Krankenversicherung – neue Wege, neue Chancen".
Forschungspolitische Dialoge in Berlin: Diese Reihe wurde in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur und der Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin veranstaltet. Ziel war es, die Leistungsfähigkeit und die Attraktivität des Standortes Berlin in Forschung und Entwicklung darzustellen sowie notwendige strukturverbessernde Maßnahmen und Leitprojekte für ein effizienteres Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft auf zukunftsträchtigen Forschungs- und Innovationsfeldern herauszuarbeiten.
Universities of the Future: Bundesministerin Edelgard Bulmahn war die Hauptrednerin der Round-Table Diskussion "Im Dienste der Wissensgesellschaft", die am 4. Juni 2003 in Berlin stattfand. Dieses Expertengespräch, an dem sowohl der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland, S.E. Daniel R. Coats als auch Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den USA, S.E. Wolfgang Ischinger, Washington, D.C. teilnahmen, bildete die Abschlussveranstaltung dieser dreiteiligen Konferenzserie. Auf Grundlage bisher bekannter Visionen erarbeiteten deutsche und amerikanische Vertreter aus Forschung und Politik und Wirtschaft neue Handlungsoptionen für die zukünftige Gestaltung der Hochschulen, vornehmlich in Deutschland, aber auch in den Vereinigten Staaten. In Berlin wurden diese praxisnahe Reformvorschläge der Öffentlichkeit vorgestellt und von führenden Persönlichkeiten aus Politik, Forschung und Wirtschaft diskutiert. Veranstaltet wurde die Transatlantischen-Tagungsserie "Universities of the Future" gemeinsam von der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Fulbright-Kommission, der Hochschulrektorenkonferenz und dem Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.