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01.06.2017

«Off the Map» heißt die Lesung von Lavinia Greenlaw, die im Rahmen des Poesiefestivals in Berlin stattfinden wird. Mit Hans Jürgen Balmes, dem Programmleiter für internationale Literatur des Fischer-Verlages spricht sie über das Europäische in ihrer Dichtung – und über den Brexit als Verschwinden von der Karte. 

Lavinia Greenlaw kam 1962 in London zur Welt. Im Alter von elf Jahren zog sie mit ihrer Familie in ein kleines Dorf nach Essex. Zum Studium der Kunstgeschichte an der Kingston University kehrte Greenlaw 1980 nach London zurück, wo sie bis heute als Schriftstellerin, Künstlerin und Journalistin lebt und arbeitet.

Im Mittelpunkt ihres dichterischen Werks steht die Frage nach unseren Wahrnehmungsmöglichkeiten und den Implikationen für die literarische Darstellung. Viele ihrer Gedichte beginnen mit konkreten, alltäglichen Begebenheiten und umkreisen davon ausgehend die Materialität der Dinge. Künstlerische und naturwissenschaftliche Verfahren begreift die Autorin dabei komplementär zueinander. Sie beleuchtet die Schnittstellen im gestalterischen Prozess und zeigt, etwa in ihrem Kurzfilm über Demenz, The Sea is an Edge and an Ending (2016), dass Kunst eine eigene Form von Wissen generieren kann.

Datum: 19.06.2017
Uhrzeit: 21.30 Uhr
Ort: Akademie der Künste, Akademie der Künste - Clubraum, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Eintritt: 6 € / 4 € (ermäßigt)
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Veranstaltung in englischer Sprache. Die Veranstaltung wird englisch-deutsch gedolmetscht.


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